Spam-Mails: Die Übergänge sind fließend

Wenn man sein E-Mail-Postfach öffnet dann trifft man dort oft auf Mails die minimalen Nutzen und maximalen nerv-Faktor haben. Meist handelt es sich dabei um Werbung, Newsletter oder Informationen irgendwelcher Firmen und Organisationen, bei denen man irgendwann mal etwas gekauft- oder Dienste in Anspruch genommen hat – doch zählt das als Spam? Wie definiert man überhaupt eine Spam-Mail und gibt es feste Kriterien dafür?

Allgemein kann man sagen, dass eine Spam-Mail eine unerwünschte Mail ist. Hierbei lässt sich jedoch noch weiter unterscheiden. Die klassische Spam-Mail, die den E-Mail-Nutzer schlicht und einfach nerven soll, ist mittlerweile komplett aus der Mode gekommen, da sie im Grunde keinen Nutzen hat. Die heutigen Spam-Mails verfolgen eher einen wirtschaftlichen Nutzen. Manche bewerben Produkte oder Dienstleistungen, andere hingegen haben nebenbei noch einen ganz faden Beigeschmack. Diese Mails sind nämlich einfach nur Mittel zum Zweck und versuchen mit unterschiedlichsten Methoden den Empfänger dazu zu bewegen, den Anhang zu öffnen  – teilweise drohen sie sogar.

Doch warum wollen die Absender, dass der Anhang geöffnet wird? Im Anhang befindet sich dann in der Regel Schadsoftware, die sich vollkommen unterschiedlich auswirkt – deshalb wird diese Art von Spam-Mail auch „Schad-Mail“ genannt. Meist werden persönliche Daten ausspioniert oder aber der komplette PC verschlüsselt und Lösegeld für die Freischaltung gefordert. Die Methoden sind sehr vielfältig. Wenn man sicher sein möchte, dass man nicht irgendwann Opfer dieser fiesen Art von Internet-Kriminalität wird, dann rate ich euch zur Installation eines Spamfilter, der vor Spam und Viren schützt.

Ihr seht es ist gar nicht so einfach die Kriterien für die Definition einer Spam-Mail festzulegen, doch eins gilt für alle Arten: sie nerven tierisch.