Spam-Mails: Die Übergänge sind fließend

Wenn man sein E-Mail-Postfach öffnet dann trifft man dort oft auf Mails die minimalen Nutzen und maximalen nerv-Faktor haben. Meist handelt es sich dabei um Werbung, Newsletter oder Informationen irgendwelcher Firmen und Organisationen, bei denen man irgendwann mal etwas gekauft- oder Dienste in Anspruch genommen hat – doch zählt das als Spam? Wie definiert man überhaupt eine Spam-Mail und gibt es feste Kriterien dafür?

Allgemein kann man sagen, dass eine Spam-Mail eine unerwünschte Mail ist. Hierbei lässt sich jedoch noch weiter unterscheiden. Die klassische Spam-Mail, die den E-Mail-Nutzer schlicht und einfach nerven soll, ist mittlerweile komplett aus der Mode gekommen, da sie im Grunde keinen Nutzen hat. Die heutigen Spam-Mails verfolgen eher einen wirtschaftlichen Nutzen. Manche bewerben Produkte oder Dienstleistungen, andere hingegen haben nebenbei noch einen ganz faden Beigeschmack. Diese Mails sind nämlich einfach nur Mittel zum Zweck und versuchen mit unterschiedlichsten Methoden den Empfänger dazu zu bewegen, den Anhang zu öffnen  – teilweise drohen sie sogar.

Doch warum wollen die Absender, dass der Anhang geöffnet wird? Im Anhang befindet sich dann in der Regel Schadsoftware, die sich vollkommen unterschiedlich auswirkt – deshalb wird diese Art von Spam-Mail auch „Schad-Mail“ genannt. Meist werden persönliche Daten ausspioniert oder aber der komplette PC verschlüsselt und Lösegeld für die Freischaltung gefordert. Die Methoden sind sehr vielfältig. Wenn man sicher sein möchte, dass man nicht irgendwann Opfer dieser fiesen Art von Internet-Kriminalität wird, dann rate ich euch zur Installation eines Spamfilter, der vor Spam und Viren schützt.

Ihr seht es ist gar nicht so einfach die Kriterien für die Definition einer Spam-Mail festzulegen, doch eins gilt für alle Arten: sie nerven tierisch.…

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Das Elektroauto – Deutschlands Ladenhüter Nr. 1

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Wer hat im Autoland Deutschland schon großartig Lust sich hinter das Steuer eines ebenso unpraktischen, wie teuren Autos zu zwängen? – Das denken sich wohl nicht wenige deutsche Autofahrer, denn das Elektroauto ist in Deutschland – wir schreiben das Jahr 2016 – immer noch so unbeliebt, wie warmes Bier beim Fußball gucken.

Aber hatte die Bundesregierung diesbezüglich nicht ganz andere Pläne? Sollten nicht bis 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen rollen? – Zugeben: Das Ziel, was sich die Kanzlerin und ihre Gefolgschaft gesteckt haben, ist ziemlich ambitioniert, dennoch ist man von einer Umsetzung so weit entfernt, wie Honolulu vom Ärmelkanal.

Tatsächlich sind nämlich unglaubliche 19.000 E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs und damit liegt die Bundesrepublik in Sachen Elektromobilität weit hinter anderen Ländern zurück. Zwar hat sich die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland vom Jahr 2011 bis 2013 fast verdreifacht, doch gab es in diesem Zeitraum auch noch eine staatlich Prämie. Mittlerweile beinhaltet die staatliche Subvention nur noch eine Steuerermäßigung für die ersten 5 Jahre in denen der Stromer zugelassen ist, die allerdings in der Dauer auch schon halbiert wurde.

Betrachtet man Länder wie China oder die USA, dann wird man erschreckt feststellen, dass dort nicht nur weitaus mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb zugelassen sind, sondern dass die dort ansässigen Autohersteller, wie BYD, Geely oder Tesla auch weitaus mehr Fahrzeuge absetzen. Das liegt vor allem daran, dass deutsche Elektrofahrzeuge, wie beispielsweise Der BMW i3 in der Kosten/Nutzen-Kalkulation schlichtweg nicht überzeugen können. Zu teuer ist der Anschaffungspreis, zu gering die Reichweite.

Sollte Deutschland nicht langsam ernsthafte Bemühungen zeigen, sich in diesem Markt zu etablieren, könnten in den Produktionshallen in Wolfsburg, München oder auch Rüsselsheim langfristig betrachtet die Lichter ausgehen. Die Deutschen haben das Auto erfunden und auch heute gehören einige Hersteller zu den Marktführern – also warum dieses Potenzial ungenutzt lassen?…

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